Vom Trixipark auf die Lausche

Strecke hin und zurück: 
ab Trixi-Park ca. 10 km Dauer etwa 5 Std. 
ab Parkplatz Obere Schule ca. 2,5 Std

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Wir beginnen unsere Wanderung am Parkplatz des  „Trixi-Parkes“ in Großschönau. Auf der rechten Seite des Parkplatzes führt ein rot markierter Weg durch ein Waldstück (ca. 1,5 km) bis zur Verbindungsstrasse zwischen Waltersdorf und dem Ortsteil Saalendorf.

Diese Strasse überqueren wir und gehen in südlicher Richtung in der Talsenke zwischen Butterberg (rechts) und Hofeberg (links) immer geradeaus bis zum Parkplatz an der ehemaligen Oberen Schule. An dieser Stelle kann man ebenfalls die Wanderung auf die Lausche beginnen, so man Muskelkraft und ca. 1 Stunde Zeit sparen will. Wir folgen der gelben Markierung auf der Hauptstrasse. Bei diesem Teil des Aufstieges sieht man viele schöne Häuser mit bemerkenswerten Sandtürstöcken, die vor Jahrhunderten aus einheimischen Sandstein gefertigt wurden. Nun verlässt uns die gelbe Markierung in Höhe der Skiliftstation und ein kurzer aber relativ steiler Anstieg (ca. 500m Länge) steht uns der Dorfstrasse folgend bevor. 


Vor uns liegt nun rechts die Lausche mit seinen 793 m sowie links der Sonneberg mit 626m Höhe. Zur Einkehr lädt linksseits die Sonnebergbaude ein und am Wander-Grenzübergang „Zur Wache“, führt uns eine blaue Markierung rechts den Weg zur Lausche hinauf. Die Rübezahlbaude an dieser Stelle ist ebenfalls eine gute Adresse zur Einkehr. Wir folgen der blauen Markierung, vorbei am „Familotel Hubertusbaude“ (ein Hotel für Familien) mit öffentlicher Gaststätte und einer wunderschönen Terrasse bis zum „Lauscheborn“, der geradeaus etwa 50 m hinter der ersten Serpentine liegt. Ein Hinweisschild gibt dazu eine kleine Erklärung ab. Nun steigen wir den steinigen Weg (grüne Markierung) in zwei weiteren Serpentinen zum Gipfel der Lausche. 

Hier angekommen erleben wir einen wunderschönen Rundblick auf die Bergwelt, der leider in Richtung Osten durch ein paar Bäume unterbrochen wird. Auf dem Plateau stand früher eine Gaststätte, die leider im Januar des Jahres 1946 einem Feuer zum Opfer fiel. Man kann bei guter Sicht viele bekannte Berge sehen. Wir beginnen den Rundblick im Uhrzeigersinn in Richtung Osten (Bäume) und erblicken den Jeschken bei Liberec (Reichenberg). Etwas links daneben liegen einige Gipfel des Riesengebirges, die man nur bei sehr guter Fernsicht bewundern kann. Es folgen der Hochwald bei Oybin, daneben der Limberg, der Roll, die beiden Gipfel mit der Ruine Schloss Bösig in südlicher Richtung. Vor uns liegt das Dorf Oberlichtenwalde (Horny Svetla) und in unmittelbar dahinter der Dürreberg mit seiner Eishöhle, sowie der Klötzerberg. Dahinter folgt der spitze Kleis. Das Massiv der Finkenkoppe (790 m) liegt vor uns in westlicher Richtung. Gefolgt vom Tannenberg mit seinem Aussichtsturme und seinen Sendemasten erhebt sich der Lilienstein in der Sächsischen Schweiz. Danach erblicken wir den Tanzplan (Tanecnice) zwischen Sebnitz und Nixdorf (Mikulašovice) und etwas rechts davor der Wolfsberg (Vleka Hora) an dem die „Veronikaquelle“, eine der Mandauquellen entspringt. Die Hauptquelle der Mandau entspringt an einem Berghang nördlich des Wolfsberges bei Herrenwalde (Panský). In der gleichen Richtung erhebt sich der nahegelegene Weberberg mit dem Ziegenrücken (Kozy Hebet) und im Tal rechts daneben die Grenzstadt Warnsdorf (Varnsdorf). 

Dahinter erkennt man den Czorneboh bei Bautzen, den Kottmar, dort entspringt die Spree, und den Löbauer Berg mit seinem Fernsehsendemast. Direkt vor uns erstreckt sich Waltersdorf, dahinter Großschönau mit dem Hutberg, gefolgt von Hainewalde. Dahinter sieht man die Landeskrone bei Görlitz. Die Stadt Zittau liegt nun erkennbar links hinter dem Sonneberg mit dem dahinter liegenden Buchberg zwischen Waltersdorf und Jonsdorf. Die Gipfel des Isergebirges mit seinem höchsten Berg, der Tafelfichte (Smrk) bilden den Abschluss unserer  Rundsicht. Als Abstieg kann man den Aufstiegsweg wählen oder man geht den Weg über Jägerdörfel (Myslivny) die rote Markierung den Südhang der Lausche hinab. Hinter dem Lauschebrunnen stossen wir auf die Abzweigung (rote Markierung und Europawanderweg Nr.3)   

Hier biegen wir nach links ab und errreichen das Jägerdörfel mit einigen kleinen und schönen Häusern im Böhmischen Baustil und seinen beiden Gaststätten. Bis zum Grenzübergang „Zur Wache“ nutzen wir die grüne Markierung. Ein Naturkleinod lohnt sich noch zu besuchen, das Lauschehochmoor Brazilka. Hier kann man viele in Moorgegenden vorkommende Pflanzen und natürlich das Hochmoor bewundern. Am Parkplatz unterhalb der Pension „Auf der Heide“ sowie am Trixi-Park findet unsere Wanderung ein Ende.





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