Pferdeberg und Ameisenberg in Oybin

Start: Parkplatz Bahnhof Bertsdorf
Ziel: Parkplatz Bahnhof Bertsdorf
Distanz: 8.74 Kilometer
Reine Wanderzeit: 2 Stunden
Höhenunterschied: ca. 330 Meter
Anforderung: Teilweise Anstrengend
Wege: Mittel bis sehr gut

Wir starten unsere Wanderung auf dem Parkplatz am Bahnhof Bertsdorf. Ihr Fahrzeug steht hier sicher und das Parken ist kostenlos. Nachdem wir die Straße überquert haben gehen wir zum Bahnhof Bertsdorf. Mit etwas Glück stehen hier die Züge nach oder von Jonsdorf bzw. Oybin. Kurz hinter dem Stellwerk des Bahnhofs folgen halten wir uns rechts und folgen dem grün markierten Wanderweg für knapp 1,8 Kilometer. Der leicht ansteigende Weg, welcher übrigens in besten Zustand ist führt uns auf die „Alte Leipaer Straße“, einem historischen Handelsweg welcher im Mittelalter Zittau und Ceska Lipa verbandt. 

Gehen wir an der Wegkreuzung ein paar Meter nach Links kommen wir zum „Brotstein“ mit der „Luther Eiche“ und auf gegenüberliegender Seite den „Hungerbrunnen“ (Ein Quellgebiet welcher früher zur Trinkwasserversorgung Olbersdorf´s diente – heute in das „Natschwasser“ abfließt).

Folgen wir nun der „alten Leipaer Straße“ für rund 300 Meter nach oben und biegen dann nach Links ab (grüne Markierung), kommen wir zur „Katzenkerbe“, einem Felsspalt durch welche früher die Ritter vom Berg Oybin die alte Leipaer Straße erreichten. 

Folgen wir nun der Markierung „gelber Punkt“ für 700 Meter geradeaus kommen wir zum Gipfel des Pferdeberges. Diesen erreichen wir direkt über ein paar Sandsteinstufen welche Steil bergan führen. Vom eigentlichen Gipfe aus haben wir nur eine eingeschränkte Sicht. Um den Berg Oybin mit seiner Burg zu sehen, müssen wir noch ein paar Meter gehen. Dort kommen wir zum Aussichtspunkt des Pferdeberges (an welchem sich übrigens auch das „Sonnebergpass-Schild“ befindet. Genießen wir den herrlichen Blick auf den Berg Oybin mit seiner Burg– und Klosteranlage, bevor wir uns wieder auf den Weg zurück zur „Katzenkerbe“ begeben.

An der Katzenkerbe angekommen durchqueren wir nun den Felsspalt und folgen den Weg für 200Meter. Hier können wir nun nach links den Aufstieg zum Ameisenberg beginnen. Wer möchte kann auch noch 200 Meter bis zur Schutzhütte und Oybinaussicht gehen. (Leider ist der Wald inzwischen sehr groß geworden, so dass ein ungestörter Blick auf den Berg Oybin nicht möglich ist).

Zurück am Aufstieg zum Ameisenberg folgen wir den Weg zum Gipfel des Ameisenberges. Auch wenn die Strecke nur 400 Meter misst, so leisten wir hier einen Höhenanstieg von reichlich 70Metern. In etwa der Hälfte des Aufstiegs erreichen wir die „Basteiaussicht“ einem Aussichtspunkt von welchem wieder ein fantastischer Blick auf den Berg Oybin möglich ist. Auf dem 581 Meter hohen Gipfel mit seiner Felsenstadt angekommen sollten Sie sich in das dortige Gipfelbuch eintragen. Hier befindet sich auf das Schild für den Sonnebergpass! Vom Gipfel selbst haben wir allerdings keine Sicht auf die darum liegenden Berge. 

Gehen wir nun entlang der „gelben Punkt“ Markierung wieder Talwärts, kommen wir nach rund 300Metern zum „Götzenstein“ (551 Meter), welcher uns die nächste Aussicht, diesmal in Richtung Zittau und Olbersdorf sowie den Olbersdorfer See ermöglicht (Der „Götzenstein“ diente früher wohl als Opferstein). 

Folgen wir nun den Weg, so erreichen wir den „Robertfelsen“ und kurz danach den „Einsiedlerstein“. Hier hat man wieder einen schönen Blick auf die Stadt Zittau. Über den Namen des Steines findet man bei Wikipdia einen Hinweis:

“ Am Fuße des Ameisenberges soll ein wildes und rohes Riesengeschlecht gelebt haben, welches von Jagd und Raub lebte und die Bevölkerung tyrannisierte. Im Tal zwischen Ameisenberg und Töpfer soll ein frommer Einsiedler gewohnt haben. Dieser drohte den Riesen, wenn sie ihren Lebenswandel nicht ändern, wird sie der Himmel bestrafen. Die Riesen lachten ihn aus und trieben es noch doller. Das ergrimmte den frommen Einsiedler und er verwandelte sie das ganze Volk der Riesen zu Pfingsten in Ameisen, die von da an den Hängen des Ameisenberges lebten.“
 
Nach rund einem Kilometer Bergab erreichen wir Oybin. Hier halten wir uns links und folgen den Weg bis zum Bahnhof „Nieder-Oybin“. Wer Glück hat kann auch hier wieder die Schmalspurbahn sehen… Entlang der Bahnlinie erreichen wir unseren Ausgangspunkt nach rund 1,3 Kilometern.

Ameisenberg & Pferdeberg





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